Einen einzigartigen Beitrag zum Start der Stadtraum! Plus.Projekte für die 2. Jahreshälfte 2026 hat die Stiftung Berliner Leben gleich am 3. Juli präsentiert, beim Großen Stadtteilfest und der offiziellen Präsentation der neuen, von Alt und Jung, wie den “KiK-Kids”, aus dem Kiez, am sog. “Beteiligungstag” im April gesammelten Ideen, für die Neugestaltung der “Tunnelwände” durch die Künstlerin Gizem Erdem (Foto o.Mitte), dem ersten Teil des Projekts “Umgestaltung der Sozialen Quartiersmitte”, von QM und Gewobag!
Nach den Motiven aus dem Kiez von “JuMu Monster”, die im vergangenen Herbst 50 Meter hoch hinaus auf das “blaue Hochhaus am Magi” gestapelt wurden, hat nun Gizem Erdem die frisch ermittelten Träume, Ideen und Wünsche für Freizeitvergnügen von großen und kleinen Mitbürger:innen aus “Heerstraße Nord”, auf die “Augenhöhe” der 50 m langen Wand gebracht, entlang von KiK und der Stadtteilbibliothek sowie einmal um die Ecke, des Tunnels der Fußgängerpassage zwischen Stadtteilzentrum und Staaken Center.
Doch nun, nach der fantastischen One Wall, von Gizem Erdem, mit den “Love letters to the City” von Urban Nation Museum und der Gewobag-Stiftung Berliner Leben zu den neuen Projekten die im 2. Halbjahr 2026 mit Förderung aus dem Programm Stadtraum! Plus von verschiedenen Einrichtungen , Gruppen und Vereinen aus der Großwohnsiedlung beiderseits von Heerstraße und Magistratsweg realisiert werden:
• Bleiben aber vorerst noch beim Stadtteilfest vom 3. Juli, denn dort – quasi als aktive Fortsetzung der neuen Wandbemalung – konnten und haben zahlreich Menschen jedweden Alters sich unter Anleitung der aus Rumänien stammenden Künstlerin und Stipendiatin des Fresh-Air Residenzprogramms, Anca-Maria Gheonea, im “Erstellen von Collagen” ausprobiert.
• Voraussichtlich Mitte August wird der Verein I am Jonny, wohl zur feierlichen Enthüllung der Jonny K. Skulptur im Jonny K.-Aktivpark einen sog. Courage Dayf ür junge Leute zwischen 13 und 18 Jahren anbieten, mit verschiedenen Module und Aktionen rund um das Thema: Mut zu Toleranz und Respekt sowie zum Widerstand gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.
• Bereits in der vergangenen Woche haben im Rahmen der innovativen Umgestaltung des Klassenzimmers (nach dem reformpädagogischen Churer Modell) Kids der 2. Klassen in der Grundschule am Amalienhof die individuelle Gestaltung ihrer eigenen “Sitzhocker für die neue Lernlandschaft” geplant und umgesetzt.
• Im eben erst vergangenen Schuljahr 2025/26 noch ein sehr “gut gelandeter” Pilot, war die parallele “Beratung & Nachhilfe für Kinder & Eltern” im Familienzentrum Morgenstern der gleichnamigen Grundschule. Und was gut ankommt sollte man möglichst auch weiter verfolgen. Daher auch im kommenden Schuljahr pro Termin jeweils Nachhilfe für 6 Schüler:innen und Rat rund um das Thema Schule für deren Eltern.
• Für rund 20 Kids und Teens aus dem KiK heißt es im Juli : “AB ins JUMP HOUSE!” Die diversen Gerätschaften, Trampolins & Co sorgen zusammen mit der offenen Kinder- und Jugendarbeit von Staakkato e.V. für tolle und aktive Stunden, mit viel Spaß und mit positiver Auswirkung (nicht nur) auf die motorischen Fähigkeiten der Jungs und Mädchen aus dem Kiez.
• Auch im 2. Halbjahr fortgesetzt wird der erfolgreiche Relaunch der “Kulinarischen Weltreise” im Kulturzentrum Staaken, mit wiederum drei “Reiseterminen”, die mit dem gemeinsamen Schnibbeln, Schälen, Kochen u/o Backen von jeweils anderen nationalen und kulturellen Spezialitäten aus einem von aller Herren und Frauen Länder, beginnen und stets mit einem gemeinsamen Genießen der Köstlichkeiten in lockerer Runde enden.
Last but not least … zwei Projekte für die Generation 60++:
• Demnächst zieht der Familientreff Staaken vom Pillnitzer Weg 21, auf die andere Straßenseite in das UG des Gemeindehauses am Pillnitzer Weg 8: Dort machen derzeit schon Senior:innen aus dem Umfeld der Kirchengemeinde Pläne für die “Gestaltung ihres Raumes”. Via Lieblingsbildern und Motiven der Erinnerung sollen bunte Collagen entstehen, die schon nach außen hin die Identität der Nutzer:innen signalisieren sollen.
• Bereits in der kommenden Woche werden 17 Seniorinnen unterschiedlicher kultureller Herkünfte sich gemeinsam mit dem Offenen Frauentreff des Kiosk_aller-Hand.Arbeit, auf den Weg machen per Schiff über den Wannsee und von dort in Richtung Stadtmitte, wo am Bülowbogen dann eine Führung durch das Urban Nation Museum mit vielen Kunstobjekten auf sie wartet, ehe ein gemeinsames Essen den Abschluss bildet für die große “Tour übers Wasser zur Kunst in der City”.
Fotos: Britta Leuermann / Gewobag

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