Da gibt’s kein Vertun: Es war wohl das letzte durchweg sommerlich-bunte, fröhliche und große Fest, bei uns in der Staakener Großwohnsiedlung in diesem Jahr. Das Quartiersfest von Gewobag und der Stiftung Berliner Leben, vor zwei Wochen, am Freitag 19. September, in den “Hinterhöfen” der Maulbeerallee 55 bis 47 und am Fuße des neuen gigantischen Wandgemäldes der renommierten Künstlerin JuMu Monster, auf der nahezu 50 Meter hohen Wand des blauen Hochhauses am Magistratsweg 10.
Für die feierliche Einweihung des weithin sichtbaren, neuen Wahrzeichens des Quartiers, hat das nachbarschaftliche Fest den perfekten Rahmen geboten, mit zahlreichen Ständen und Stationen für Information, Austausch, Begegnung, Wissen, Kreativität und sportiver Bewegung, für Klein und Groß aus dem Umfeld der Hochhäuser und Wohnriegel des Staakener Quartiers beiderseits von Heerstraße und Magistratsweg.
Denn letztlich haben mehr als 450 Menschen aus dem Quartier mit ihren Aussagen über Lieblingsorte, Geschehen und Beschäftigungen teilgenommen, an der großen Beteiligungsaktion im Juni und Juli, quasi die Vorlage gegeben für die in Berlin lebende Künstlerin, mit peruanisch-chilenischen Wurzeln, JuMu Monster, die übrigens schon im Frühjahr zusammen mit Kids der Christian-Morgenstern-Grundschule ein erdgeschossiges Wandgemälde in der Maulbeerallee 31 fertig gestellt hat. Auf dem Foto oben, zusammen mit dem Gewobag-Vorstand Malte Bädelt, mit Staatssekretär Wohnen und Mieterschutz Strephan Machulik sowie Ina Preißler Gewobag, auf einem der großen “Bodenpläne der Beteiligungsaktionen”.
Das JuMu Monster-Mural am Magistratsweg, eine “dichte visuelle Erzählung” – von ganz unten, bis ganz oben:
Vom Planeten-Spielplatz des JKA-Parks und dem Hahneberg im Hintergrund, mit Sonnenrutsche und der Sonne in schützender Hand, als Symbol für gemeinschaftliche Fürsorge für die Zukunft der Kinder. Dann zwei Frauen in Umarmung, die Nähe und gegenseitige Unterstützung zeigt, mit dem Kastanienblatt, das an die Alleen des Viertels erinnert, vor dem Regenbogen, der Offenheit und Vielfalt, die in Einrichtungen im Kiez erlebt werden kann. Der Junge mit Fußball steht für die beliebten Bolzplätze im Dreh, während ein älterer Mann wohlwollend vom Balkon auf ihn blickt und so die Perspektiven der Generationen und deren urbane Koexistenz thematisieren. Und on Top gleitet ein Mädchen auf ihrem Roller durch den Kiez – voller Energie und Selbstverständlichkeit. Dahinter die Topografie des Quartiers am Stadtrand, zwischen dichten Wohnhäusern und den Baumkronen der Grünanlagen.
Dem hohen Kunstwerk entsprechend auch hochrangig die Liste der geladenen Gäste zur Eröffnung, aus den Politik, Verwaltung, Vorständen, Bereichen und Gremien von Gewobag und der Stiftung Berliner Leben , wie auch der Eröffnungsredner, mit dem Gewobag-Vorstand Malte Bädelt und Berlins Staatssekretär Machulik, aber auch als “Überraschungsgast”, Spandaus Bezirksbürgermeister Frank Bewig.
Wie anders hätte man denn so eine – nicht nur wegen der gigantischen Höhe und der vielköpfigen Vorab-Berteiligung von Anwohner:innen – großartige und idenditätsstiftende Community Wall einweihen können, als mit einem nicht minder großen, bunten und vielfältigen Quartiersfest, mit dutzenden Info-, Rat- und Mitmach-Angeboten in beiden Höfen an der Maulbeerallee.
Ganz besonders im “Spielehof” mit dem Gewobag Spielmobil und der Experimenten-Werkstatt von Nano sowie der Ludothek und die Kreativangeboten mit Basteln und Malen der beiden Familienwohnungen im Kiez und Aktivitäten von Staakkato / KiK & STEIG sowie der “Waffelbäckerei” von Outreach aus dem B18-Club.
Trotz Liegestühlen und Sonnenschirme stets recht quirlig, laut und vital war es gleich neben dem Strandleben am Eisstand sowie beim HipHopHub – auf den Fotos mit Kids der Grundschule am Birkenhain – und der HipHopBattle – geführt von Pi8youth & FAK Staaken –im Boxring, in dem später dann auch junge künftige Box-Champions von Isigym zu bewundern waren.
Und nicht nur um dem Namen auch Folge zu leisten – im “Hof des Austauschs “fanden immer wieder Gruppen oder Paare zusammen, zu intensiven Diskussionen, Gesprächen und geselligen Plaudereien.
MEHR INFO u.a. zu den Einrichtungen und Gruppen mit Angeboten auf dem
Quartierfest am 19. September – per LINK auf:
• stiftung-berliner-leben.de/Einladung-zum-Quartiersfest…2025
Nachfolgend weitere Bilder vom
Geschehen in den Höfen des Quartiersfestes:


















Schreibe einen Kommentar