auf der Spur von guten und weniger guten Erfahrungen, Ergebnissen und Projekten der letzten 20 Jahre des QM-Verfahrens Sozialer Zusammenhalt (früher Soziale Stadt), den jeweiligen Herausforderungen, Aufgaben und Ziele der “erledigten, beendeten, laufenden und verstetigten Städtebauförderungs-Projekten”, die bis dato das Quartier der Großwohnsiedlung an Heerstraße und Magistratsweg geprägt haben, folgten am 9. Mai, dem (Sams-)Tag der Stadtbauförderung, das 3er-Team des Quartiersmanagement und eine Reihe von Mitbürger:innen (fast) jeder Altersgruppe und verschiedener Herkünfte.
Beeindruckend, schon bei der Begrüßung und Inforunde zum Kaffee, im QM-Büro: Die prall gefüllte Liste der Projekte und Maßnahmen, bei der vor allem die nach Ampelmuster “grünen Verstetigten”, also dauerhaft etablierten, die deutliche Mehrheit bildeten gegenüber einigen “gelben” noch laufenden, bzw. bezüglich einer Verstetigung in Senats- oder Bezirkshaushalt noch offenen Projekten und nur einem “roten Überbleibsel” aus den über all die Jahre fortgeschriebenen “IHEK Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepten”, das bislang noch fern einer Umsetzung geblieben ist: die energetische Sanierung und ein den Anforderungen der Nutzungen gerechter Umbau aller Etagen des Stadtteilzentrums Obstallee 22 D-E.
zum download: • QM-HeNo Gebietsplan Verstetigung Stand März 2026 pdf
Neben solchen, mit Mitteln aus dem Baufonds des Quartiersverfahrens angeschobenen Objekten, wie dem noch auf die Fertigstellung wartenden STEIG-Neubau, standen beim Rundgang des QM-Teams mit Anwohner:innen vor allem die Freiräume im Wohngebiet im Mittelpunkt, die, wie die Umgestaltung der sog.”Sozialen Quartiersmitte“, auf dem Gewobag-Grund, angrenzend an Staaken-Center und Bürgeramt beziehungsweise Stadtteilzentrum und rundum von Stadtteilbibliothek und KiK, quasi einen krönenden Abschluss bilden werden, des 2027 endenden Quartiersmanagements.
Dort wurde ja im April ein Tag der Bürgerbeteiligung angeboten, um die Ideen, Wünsche und Anregungen aus den Nachbarschaften einzusammeln, wo und wie auf dem Areal der eine oder andere Ort geschaffen werden kann, mit guten Aufenthaltsqualitäten, für nachbarschaftliche Begegnungen, Aktionen und Zusammenkünfte.
Mit Thema des Rundganges aber auch “versteckte” oder “vernachlässigte” Orte, die Potenziale hätten für einen Nachbarschaftsort und “Meeting-Point” – eventuell auch ohne großen Aufwand – wie am “Brünnele”. Aber auch solche Ecken, wie am Ost-Rand der Wohnsiedlung hinter Blasewitzer Ring 50-54, wo am Zaun eines ehem. Müllstandorts von Mieter:innen in Eigeninitiative der Freiraum “erobert wurde” und deutlich zeigt, auch in vielstöckigen Hoch- und/oder “Breithäusern” wachsen Träume für kleine ausgleichende Idyllen. 
Das könnten ja durchaus Anregungen zu Themen sein, für die Jahre nach 2027, wenn ein QMlight noch “Koordinierer- und Kümmererfunktionen” erfüllen aber keine großen Maßnahmen aus einem Projektfonds finanzieren kann.
Beim Rundgang am 9. Mai abgehakt sind nun die Rückblicke, Einblicke und Ausblicke aber was ist mit den Überblicken?
Die gab es ganz zum Schluss, für alle Teilnehmer:innen – gen West und gen Ost – vom absoluten Top des “Roten Hochhauses” der Rudolf-Wissell-Siedlung! Beeindruckend, oder?

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