Blicke zurück auf 2 Jubiläen, 1 Eröffnung + DAS Stadtteilfest im Juli _ Teil 1 STEIG:

Fest gefeiert “50+ Jahre Jugendzentrum” …

mittendrin in der damals noch blutjungen Staakener Großwohnsiedlung, mit offenen Türen und vielfältigen Angeboten für Grundschulkinder, Teenager und Twenties aus den Hochhäusern und langen Wohnblöcken, des seinerzeit z.T. noch im Bau befindlichen neuen Wohngebietes beiderseits von Heerstraße und Magistrataweg. Von Anfang an, beliebt bei den Kids, nicht nur die stets zum Klettern einladende Skulptur von Paul Brandenburg, vor der  Tür, der Jugendfreizeitstätte am Räcknitzer Steig.

Gekommen sind zu dem “Nachhol-Fest” am Samstag 19 Juli, im 52. Jahr der Jugendfreizeitstätte STEIG, sowohl zahlreiche jetzige und ganz besonders auch ehemalige Mitarbeitende, Mitwirkende, Freunde und Stammgäste … von denen viele bis zum Schluss geblieben sind, und sich allesamt um das “personifizierte STEIG-Jubiläum”, Alex und Andrea, gruppiert haben.

Geboten wurde “oben und unten”, viel für Klein und Groß, beim STEIG-Jubiläumsfest: Ob Wochenendübungen der Jung-Sanis von CSO + Rote Kreuz aus dem JFG am Cosmarweg wie auch Kreatives + Technisches mit CIA, für Audio-Aufnahmen bzw.an 3D-Druckerstiften sowie ganz analog beim Karikaturenzeichnen … 

Und im EG, an den Wänden der Gänge und Räume bis vor dem Saal, dutzende Meter mit Ausstellungen in Wort und Bild, meist mit Originalen und Matrixgedruckten Kopien von Plakaten und Berichten mancher Aktionen, Ausflügen und Reisen aus den Jahrzehnten  der Jugendarbeit in Staaken,  Darunter aufschlussreiche Fundstücke, wie ein hauseigenes Infoblatt, das zeigt, dass damals wie auch heute der Geld- und Personalmangel so manche guten Ideen und berechtigte Wünsche der jungen Leute im Keim erstickt hat.

Im großen Saal wo von den 1970er bis in die frühen 2000er Jahre, so manches legendäre Konzert von Rockgruppen, hunderte Jugendliche begeistern konnten, haben Endlosschleifen von Fotos und Filmen, Einblicke in Aktionen und Touren des “alten” STEIG geboten, während auf der Bühne die Kids und Teens von heute, das an Drums, per RAP und Tanzchoreografien präsentiert haben, aus den aktuellen Percussion– & HipHop-Projekten im STEIG.

 

Draußen, hinterm Saal und vor dem Skaterpark, gut bedacht unter Zelt-Pavillons, viel Raum und Gelegenheit für gute Gespräche und Erinnerungen, beim Barbeque …

 

Nebenbei: Manche der “alten” STEIG-Stammgäste aus früheren Zeiten, sind nicht alleine, sondern in Begleitung ihres heutigen STEIG-Nachwuchses zum verspäteten Jubiläumsfest “50 Jahre STEIG” gekommen.

 

 

 

 

 

Übrigens: Es hätte ein RIESENFEST werden können, Ende 2023, wenn so kurz nach den Corona bedingten Einschränkungen für große Veranstaltungen, das 50. des STEIG zusammen mit der Fertigstellung bzw. Eröffnung des neuen STEIG hätte gefeiert werden können. Wie es noch heute auf dem Bauschild angekündigt wird, vor der schon über ein Jahr still vor sich hinruhenden Baustelle, gleich nebenan vom “alten-und-immernoch-STEIG” 

Schade: Aber “hätte, hätte” ist nicht nur “Fahrradkette”, sondern auch nichts Neues in Spandau, bezüglich Um- wie auch Neubauten von Jugendfreizeiteinrichtungen.


 

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