Was kann, wird, mag uns 2026 bringen - Teil 4:

Gibt’s bald Infos zum “Wie geht’s weiter”???

Mal von den Kids und der letzten Stunde vor der Bescherung an Weihnachten abgesehen, ist wohl allen klar, wie schnell doch die Zeit verrinnt! So ist es jetzt schon fast auf den Tag genau zwei Jahre her, dass sich das Team des Quartiersmanagements und auch der Quartiersrat mit der Ausarbeitung eines Abschlussplans beschäftigen musste, für die letzten zwei Jahre des nur noch bis Ende 2027 laufenden Quartiersverfahrens im Gebiet der Großwohnsiedlung Heerstraße Nord. Und vor fast einem Jahr – im Februar 2025 – lag dann, der im Quartiersrat und nach der Ämterrunde auch vom Bezirksamt beschlossenen Abschlussplan gedruckt und gebunden vor.

Aber eine offizielle Aussage von Senat oder Bezirk gibt es bis heute nicht, zu der Frage, wie es weiter gehen soll im Quartier, das ja durchaus in den Medien und so auch in der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde, als sozialer Brennpunkt am Stadtrand, mit Indikatoren weit unter dem Berliner Durchschnitt.

Entsprechend heißt es schon auf Seite 2 des Abschlussplans: Dass aufgrund der dauerhaften Situation auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, sich seit dem Beginn des Quartiersverfahrens 2005 (als “Prävention”) und ab 2015 bis heute als “Starke Intervention” sich die sozialen Indikatoren nicht verändert haben und – mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln des Förderprogramms Soziale Stadt bzw. Sozialer Zusammenhalt – sich auch nicht hätten positiv entwickeln können. Und daher für das Quartier der Großwohnsiedlung ab 2028 ein besonderer “Nachsorgebedarf” besteht mit einer “intensiven Nachsorgestruktur”. 

Das erfordert erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen, damit die im Quartier – u.a. auch via QM und QM-Mittel – gute entwickelte “Kümmererstruktur” der Einrichtungen mit haupt- und ehrenamtlich Engagierten, in der Stadtteilkonferenz und im Quartiersrat, wie auch die gut eingeführten “Leuchtturmprojekte” aus der QM-Zeit weiter im Quartier gemeinsam wirken können. Dafür könne dass herkömmliche Programm der “Stadtteilkoordination Plus” nicht Genüge leisten.

Wohl gemerkt: Diese o.g. Aussagen werden vom Bezirksamt Spandau durch den Beschluss des Abschlussplans geteilt und haben auch keinen Widerspruch erfahren müssen, von der zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Bauen und Wohnen.

Nur, eine Aussage aus den Ämtern und sei es “nur” über die mögliche Richtung oder eventuelle Varianten der Möglichkeiten für die notwendige Nachsorge- und Beteiligungsstruktur für “unsere Großwohnsiedlung an Heerstraße und Magistratsweg” hat bislang, ein Jahr nach Veröffentlichung des Abschlussplan noch niemand geboten.

Aber es gibt Hoffnung: 
Denn bei der Veranstaltung zum Thema Milieuschutz für die Wissell-Siedlung am 6. November im Saal des Gemeindehauses am Pillnitzer Weg hat Spandaus Baustadtrat Thorsten Schatz – wohl eher in Richtung des im Saal anwesenden QM-Teams – kundgetan, dass es “im Wesentlichen klar sei, wie es nach dem Ende des Quartiersverfahrens , ohne QM weitergehen kann” … und dass es dazu wohl bald im neuen Jahr entsprechende Auskünfte geben solle.

Ja dann: Wir sind gespannt!

Mehr Info + download: via Link zu • Abschlussplan auf www.qm-heerstr-nord.de

zum Nachlesen auf staaken.info:
Ganz neue Aufgaben für QM + QR v. 12. Januar 2024
Rüberretten was geht & sich ABSCHAFFEN v. 27. Feb 2024

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