Als eine der ersten “Amtshandlungen” nach dem Wochenende, mit dem Tag des offenen Rathauses am Samstag, hat Spandaus Bezirksbürgermeister Frank Bewig, zusammen mit dem Sozialstadtrat des Bezirks, Gregor Kempert am Montag 6. Juli, mit Unterstützung von Julie Beck und Jay Kalk von der qu:alle – dem queeren Jugendfreizeitclub – und Jasper Maurer von qu:ib (Queer im Beruf Spandau) sowie Marc Schulte, für das Regenbogennetzwerk der Berliner Verwaltung, im sog. Pride Month July, ein deutliches Zeichen gesetzt, dass es in Spandau keine Alternative gibt, für Respekt, Toleranz, Akzeptanz und Gleichstellung in einer für Alle offenen und diskriminierungsfreien Gesellschaft!
Der Berliner Christopher Street-Day (CSD) Berlin Pride wird erstmals in diesem Jahr auf zwei Tage ausgeweitet, mit einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor am Freitag 24. Juli um 18 Uhr und der CSD Berlin Pride Demo am Samstag 25. Juli ab 12 Uhr in der Leipziger Straße Ecke Charlottenstraße via Nollendorfplatz und Siegessäule zum Abschluss am Brandenburger Tor.
In den inzwischen schon 47 Jahren CSD in Berlin, symbolisiert die Regenbogenflagge inzwischen das Recht auf Akzeptanz, Respekt und Gleichbehandlung von allen Menschen, egal welcher Herkunft, Religion oder Kultur, unabhängig von Alter oder sozialem Rang wie auch sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität …
Nachfolgend die Pressemitteilung von Bezirksbürgermeister Frank Bewig vom 6. Juli:
Spandauer Rathaus zeigt Flagge: Zeichen für Vielfalt zum Pride Month
Mit dem Hissen der Progress-Pride-Regenbogenflagge vor dem Rathaus Spandau setzte das Bezirksamt heute, am 6. Juli 2026 ein sichtbares Zeichen für Akzeptanz, Toleranz und die Vielfalt geschlechtlicher sowie sexueller Identitäten. Die Flagge steht für ein respektvolles Miteinander und unterstreicht das Bekenntnis des Bezirks zu einer offenen, diskriminierungsfreien Gesellschaft.
Im Rahmen der Veranstaltung kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und der queeren Community zusammen. Beiträge gestalteten unter anderem Julie Beck und Jay Kalk von der qu:alle, der queeren Jugendfreizeiteinrichtung in Spandau, Jasper Maurer von qu:ib – Queer im Beruf Spandau sowie das Regenbogennetzwerk der Berliner Verwaltung mit Marc Schulte.
Sie machten deutlich, dass Sichtbarkeit, Unterstützung und sichere Räume für queere Menschen nach wie vor unverzichtbar sind. Denn viele queere Menschen erleben auch heute noch Ausgrenzung, Diskriminierung und Anfeindungen. Umso wichtiger ist es, sich gemeinsam für Respekt, Akzeptanz und ein diskriminierungsfreies Miteinander einzusetzen.
Bezirksbürgermeister Frank Bewig eröffnete die Veranstaltung und betonte:
„Queere Menschen gehören zu unserem Bezirk und bereichern unser gesellschaftliches Zusammenleben. Das Hissen der Regenbogenflagge ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander einstehen. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass echte Akzeptanz mehr braucht als Symbole. Sie muss jeden Tag gelebt werden.“
Der Bezirksbürgermeister würdigte zudem die Arbeit der queeren Jugendfreizeiteinrichtung qu:alle, der Initiative qu:ib – Queer im Beruf Spandau sowie des Trägers Trialog Jugendhilfe. Mit ihrem Engagement schaffen sie wichtige Anlaufstellen für junge Menschen und Erwachsene und leisten einen wertvollen Beitrag für ein vielfältiges und solidarisches Spandau.
Mit dem gemeinsamen Hissen der Regenbogenflagge bekräftigt das Bezirksamt Spandau sein Engagement für eine Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität respektiert werden und ihren Platz haben.
Hintergrund: Der erste Berliner Christopher Street Day fand 1979 statt – benannt nach dem Stone-wall-Aufstand in New York 1969. Damals wehrten sich Queers, insbesondere Dragqueens, Transpersonen, Schwarze und Latinas, gegen brutale Polizeirazzien. Der Protest markierte den Beginn der modernen LGBTQ+-Bewegung.

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