Derzeit im "Nachhaltige Erneuerung-Fördergebiet Brunsbütteler Damm-Heerstraße":

Top-Sommerthema 2026: Der Grüne Ring!

Die wirklich “Runde Sache” des Grünen Rings stand und steht in diesem Sommer ganz oben auf der Termin- und To-Do-Liste im Fördergebiet der Nachhaltigen Erneuerung in den beiden Staakener Großwohnsiedlungen an Brunsbütteler Damm, Magistratsweg und Heerstraße:

Begonnen schon im frühsommerlichen Mai, mit der Bürgerbeteiligung “Mehrgenerationen-Fitnessparcours” am Egelpfuhlgraben Nord und dann, Ende Juni, die Fortsetzung am “Südende des Egelpfuhlgrabens” mit Präsentation, Diskussion und Beteiligung an den Plänen für Wegeführungen und Maßnahmen zum Erhalt und Entwicklung der Wiesen- und Naturflächen sowie Aufenthaltsorte und Spielareale für Klein und Groß (Foto oben + Mehr dazu unten).

Dazwischen gab es den Baustart für den Weg vom Hahneberg entlang des Rieselfeldabfanggrabens bis zum Langen Becken und demnächst – wohl noch im August – gibt es dort die Eröffnung des neuen Spielplatzes am Weinmeisterhornweg, aber auch der Schlusspunkt des JKA-Bauprojekts, mit “Kunst am Bau” auf der Anhöhe am Egelpfuhlgraben und der feierlichen Enthüllung der Jonny K.-Skulptur (s. Abb. Entwurf) von Jonas Roßmeißl.

 

Bürgerbeteiligung Lückenschluss “Grüner Ring im Nordosten”
vom 29. Juni im OG der Kita Seeburger Weg

Zugegeben: es ist ziemlich verwirrend, wenn der “Nördliche Rieselfeldabfanggraben*” den Lückenschluss im Süden des Grünen Rings, zwischen “Hahneberg” und dem “Langen Becken” bzw. der Gatower Straße, bildet und der “Egelpfuhlgraben Süd” aber den Lückenschluss im Nordosten des Rings für den umschließenden und verbindenden Weg entlang des Grünzugs zum Bullengraben bildet. 

Fotoausschnitt aus Infotafel-Allgemein der VeranstaltungAber seis drum … weder Irritationen bzgl. Himmelsrichtungen noch die Hitze des Tages hat dem großen Interesse und der aktiven Beteiligung von Jung und Alt aus dem Wohnumfeld am Blasewitzer Ring und Seeburger Weg sowie aus der angrenzenden Kleingartenkolonie an der Hasenheide, an den Plänen der Umgestaltung des Naturraumes hat das keineswegs geschadet. 

Spandaues Bezirksstadtrat für Bauen, Planen, Umwelt- und Naturschutz, Thorsten Schatz, hat zusammen mit Mitarbeitenden aus dem Straßen- und Grünflächenamt sowie des beauftragten Büros Schönherr Landschaftsarchitekten den aktuellen Planungsstand vorgestellt und die jeweiligen Gründe für Entscheidungen erläutert.

Zusammengefasst: Die Wege und öffentlichen Flächen führen vom Seeburger Weg aus, über den geschützten Rand des von Austrocknung bedrohten ökologisch wertvollen Feuchtbiotops der sog. Orchideenwiese bis zu den Hauptwegen der Kleingartenkolonie und der Zuwegung an der Schmidt-Knobelsdorf-Straße. Die Orchideenwiese bleibt im Zuge des Grünen Rings unangetastet und die bestehenden Wegeverläufe werden nicht geändert, aber auf der gesamten Länge von rund 900 Metern, für eine barrierearme Nutzung befestigt und ausgebaut.

Geplant sind je nach den örtlichen Gegebenheiten die Anlage neuer Wiesenflächen und neue Gehölzanpflanzungen, wie auch Auslichtungen zur Beseitigung bzw. Vermeidung von zugewachsenen Angsträumen. Am Aloisiusweg und der Aloisiuswiese, wird mit Blick auf die Orchideenwiese ein zentraler Ort für Aufenthalt und Aktivitäten geplant, mit Landschaftsterrasse, Picknickgelegenheiten, Sonnenbänken  sowie Fitness- , Sport- und Spielgeräte.Darüberhinaus werden auch die Eingangssituationen am Seeburger Weg und der Schmidt-Knobelsdorf-Straße aufgewertet, umgestaltet und vor allem auch sichtbarer gemacht.

In die weitere Planung der Ausführung werden, sowohl die mündlich in der Diskussion vorgeschlagene Alternative zu den geplanten Wegen wie auch die jeweils mit Notizen an den Themenplakaten gehefteten Hinweise und Vorschläge geprüft und ggf. eingehen, wie auch die jeweils mit Punkten bewertete Auswahl am Spiel-, Sport- und Aufenthaltsgerätschaften für das Lückenschluss-Projekt am südöstlichen Egelpfuhlgraben.

zum download: 
Offizielle Auswertung der öfftl. Beteiligung v. 29. Juni als pdf 

 

 

 

 

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